Paradies – Unter Wasser

Mit Meeresschildkröten tauchen auf den Malediven

Unter Wasser im Meemu Atoll – Gerne über die Qualitätseinstellung in HD ansehen

Ich mache einen weiten Schritt nach vorne und falle, ins tiefe blaue Nichts. Es umschließt mich, zieht mich langsam immer tiefer in sich hinein. Doch es ist gar nicht Nichts das mich umgibt – so wirkt es nur im ersten Moment. Nämlich dann, wenn man sich vom Boot aus in den offenen, endlosen Ozean fallen lässt. Erstmal eingetaucht, zeigt sich unterhalb der Meeresoberfläche eine versteckte Welt die von oben nur nicht sichtbar ist. Eine für mich neue Welt, von der ich nicht gedacht hätte das sie so farbenprächtig und faszinierend sein kann.

Vor zwei Tagen war ich das erste Mal überhaupt Schnorcheln – mit Haien. Heute Morgen habe ich noch den Schnuppertauchkurs in der Lagune abgelegt und nun tauche ich schon in voller Montur inkl. 17 Liter Sauerstoffflasche in 12 Meter Tiefe mitten im Indischen Ozean. Das ging schnell, aber es sollte wohl so sein, hier im Paradies.

Dieses 10-Tages-Paradies, sehen wir ein paar Tage zuvor zum ersten Mal real aus dem Fenster einer zweimotorigen Propellermaschine. Das kleine Wasserflugzeug fliegt uns vom Flughafen Male – die Hauptinsel der Malediven, welche nur aus Asphalt und Mehrstöckigen Häusern zu bestehend scheint – in vierzig Minuten zu der paradiesischen Insel Hakuraa Huraa im Meemu Atoll. Von oben betrachtet wirken die Malediven wie ein tiefblaues Gemälde auf das vereinzelte, unterschiedlich große türkisfarbene Flecken gespritzt wurden. Türkis verläuft sich wie die Iris eines hellblauen Auges zwischen den kleinen weißen Inseln und dem weiten dunkelblauen Ozean. Es ist ein wunderschöner, fast unwirklicher Anblick.

Angekommen im Paradies

Die ersten Eindrücke auf der Insel nach der Landung des Wasserflugzeuges sind beeindruckend. Das Hotel-Team begrüßt uns überaus freundlich am Landungssteg mit Trommelschlägen und Blumenkränzen. Die Hitze drückt uns mit 32 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit das kaltnasse Frühlingswetter Deutschlands brutal aus den Knochen. Um uns blendende weiße Sandstrände, hellblauer Himmel, die von hohen Palmen gesäumten beiden Inseln in deren Kronen Flughunde kopfüber hängend schlafen. Und das alles Umgebende, im Sonnenlicht glitzernde, unfassbar türkisene, endlose Meer. Als wäre es nicht genug kommt auch noch die umwerfende Unterkunft dazu – ein auf Pfählen stehendes Haus mitten im Indischen Ozean.

Noch erschöpft von der Reise und dem 10-stündigen Flug ist es im ersten Moment schwer alles aufzunehmen. Da hilft nur eins – Klamotten aus, an dem riesigen Bett vorbei, über das im Boden eingelassenen Fenster nach draußen auf die große Terrasse und dort über die eigene Treppe direkt ins Meer steigen. 29 Grad warmes Salzwasser wäscht den Schweiß der Reise endgültig weg und lässt mich bewusst ankommen – im Paradies.

Strände gemacht von Fischen

Weiß wie Puderzucker ist der traumhafte Sandstrand der unsere, wie auch alle anderen Inseln der Malediven umgibt. Was die wenigsten wissen, der Grund für dieses wunderschöne Weiß ist – Fischkot. Genauer gesagt der Kot von Papageienfischen. Diese bunten Fische gibt es in den unterschiedlichsten Farben, was sie jedoch alle gemeinsam haben ist, dass sie kleine Algen an Korallenbänken abknabbern und dabei Kalkstein aufnehmen. Diesen weißen Kalkbestandteil können sie nicht verdauen und scheiden ihn wieder aus. Davon kann eine einzelner dieser farbenprächtigen Fische bis zu 320 kg pro Jahr produzieren. Ungefähr 85 Prozent der Strände bestehen daraus. Paradiesische weiße Sandstrände – ausgekackt von Papageienfischen. Sehr skurril aber wahr.

Sebastian Hilpert - Jenny gestrandet im Paradies - Indischer Ozean - Malediven - Meemu Atoll - Paradies - Hakurra Hurra
Gestrandet im untergehenden Paradies.

Die Zukunft – Paradies fünf Meter unter dem Meeresspiegel

Doch leider werden kommende Generationen wohl niemals diesen paradiesischen Anblick genießen können. Der Grund? Die Malediven bestehen zu 99 Prozent aus Wasser, die kleinen flachen 1196 Inseln, aufgeteilt in 26 Atolle, machen nur ein Prozent der Landesfläche aus. Gerade mal 220 sind von Einheimischen bewohnt, weitere 144 aktuell für Touristen erschlossen. Der höchste Punkt von all diesen Inseln beträgt nur 2,4 Meter (!!!) – und das ist ein Problem. Denn verursacht durch die Erderwärmung schmilzt an andere Stelle der Erde enorme Mengen Eis und bedrohen so die Existenz der Malediven. Allein das bereits schmelzende Eisschild Grönlands reicht aus um den Meeresspiegel in Zukunft um 7,4 Meter ansteigen zulassen. Ein Paradies wird also durch den vom Menschen verursachten Klimawandel vom Meer verschluckt werden – und es ist nicht das einzige. Hoffnung gibt es nur wenn die Weltgemeinschaft jetzt die Notbremse zieht. Wie realistisch das ist, muss sich jeder selbst fragen.

Gejagte Jäger

Mit dem Schnorchel im Mund beobachte ich gerade zwei regenbogenfarbige Papageienfische wie sie die Korallen abknabbern, als ich eine Bewegung im Augenwinkel wahrnehme. Eine relativ große Bewegung links von mir, meine Freundin Jenny kann es jedoch nicht sein da sie etwas vor mir rechts schnorchelt. Also wende ich neugierig den Kopf und sehe – einen Hai. Genauer gesagt einen, wie ich später nachlesen werden, Schwarzspitzen-Riffhai. Er hat mich wohl auch bemerkt und dreht ein paar Meter vor mir abrupt ab. Der ca. 1,10 – 1,30 m große Hai verschwindet mit ein paar zügigen Schwanzflossenschlägen noch bevor ich ihn mit meiner GoPro wirklich aufnehmen kann. Ab da an werde ich ständig Haie entdecken. Vom Land aus, vom Boot aus, durch unser Fenster im Boden der Unterkunft und natürlich im Wasser beim Schnorcheln und Tauchen. Angst habe ich dabei keine, aber Neugier und Interesse für die scheuen Meeresbewohner.

Haie sind Opfer des Menschen und nicht anderes herum, die aller meisten Arten meiden den Menschen völlig. Wir stehen einfach nicht auf ihrer Speisekarte. Wenn doch etwas passiert dann, weil sie uns Verwechseln und das geschieht sehr selten. Fünf bis fünfzehn tödliche zwischen Fälle auf der ganzen Welt in einem Jahr. Durch Blitzschläge und von Palmen herunterfallenden Kokosnüssen sterben weitaus mehr. Die Fischerei tötet jedoch um die 100 Millionen Haie im Jahr… der Unterwasser-Jäger ist der eigentliche Gejagte.

Eine (fast) einsame Insel

Die Insel auf der wir uns befinden ist gerade mal 380 x 170 Meter groß. Hazel die professionell freundliche Managerin, die uns jeden Tag fragt ob es noch Verbesserungswünsche unsererseits gibt, sagt uns das die beiden miteinander verbunden Inseln bis zu 200 Gäste in insgesamt 100 Wasser-Villen und Strand-Bungalows aufnehmen können. Während unseres Aufenthaltes werden wir jedoch nicht mehr als 25 bis 40 Gäste inklusive uns selbst zählen. Oft fühlt es sich an als hätten wir die Insel für uns allein. Egal ob am weißen Sandstrand, im Meer vor der Wasser-Villa oder auf dem Boot das uns zum Schnorcheln raus zum Korallenriff fährt. Nur beim hervorragenden Essen begegnen uns die anderen Gäste, die hauptsächlich aus Südafrika und Russland kommen. (Kann mir jemand bei der Gelegenheit das Phänomen erklären wieso Russen häufig ihren Teller mit Essen völlig überladen um dann aber nur ein Bruchteil davon zu essen?)

Sebastian Hilpert - Resort Diver Certificate - Paradies - Alfons Straub - Malediven - Meemu Atoll - Hakurra Hurra
Resort Diver Certificate / Schnuppertauchkurs im Paradies erfolgreich bestanden – Was für ein Erlebnis!

Feldwebelfisch, Mördermuschel und Echte Karettschildkröte

Das mit dem Gefühl alles für uns zu haben hält auch an als ich mich entschließe den Schnuppertauchkurs zu machen. Unsere Tauchlehrerin Giulia ist eine junge sympathische Italienerin die seit ihrem zwölften Lebensjahr taucht und da die wenigen anderen Gäste kein Interesse am Tauchen haben werden wir sie die nächsten Tage komplett für uns allein haben. Das erste Tauchen in der Lagune mit Atemausrüstung, Druckluftflasche, Weste, Bleigewichten und den anderen Gegenständen klappt auf anhieb gut. Was dazu führt das ich gleich mit den Profis Giulia und Jenny am Nachmittag rausfahren kann. Dort zeigt sich dann mit dem Sprung ins „Nichts“ was für eine unglaubliche Welt sich in der Tiefe verbirgt.

Sebastian Hilpert - Animalperson - Tauchen - Paradies - Malediven - Meemu Atoll - Hakurra Hurra
12 Meter unter der Meeresoberfläche – Mein erster richtiger Tauchgang im Indischen Ozean.

Bunte Korallen in denen sich kleine und noch kleinere Anemonenfische (Nemos) verstecken. Tigermuränen die grimmig aus ihren Löchern blicken. Rochen die sich wie in Zeitlupe zubewegen scheinen. Langusten und Oktopusse die sich in Felsspalten verbergen. Riesige Makrelen-Schwärme die wie eine lebendige Mauer wirken. Bunte, wilddurcheinander gemusterte Doktor- und Papageienfische in jeder denkbaren Farbe. Dicke Riesenkugelfische die sich mit ihren kurzen Flossen träge durch das klare Wasser fortbewegen. Gestreifte Feldwebelfische (ob es wohl auch ein Oberfeldwebel unter ihnen gibt?). Farbenprächtige pulsierende Mördermuscheln (die leichte Ähnlichkeit mit dem weiblichen Geschlechtsteil haben). Langgezogene Trompetenfische, Zickzack-Junker, Leopardendrücker, Orient-Süsslippe, Picasso-Drücker, Weihnachtsbaumwurm… Nein, ich habe mir keinen dieser Namen ausgedacht und ja, ich könnte noch ewig so weiter machen, denn die Vielfalt der verschiedenen Lebewesen in den Korallenriffen ist unfassbar groß.

Aber am meisten freut mich die Begegnung mit einer echten Karettschildkröte, die sich ganz lässig beim Fressen der Korallen beobachten lässt. Getoppt wird das nur noch durch eine weitere sehr entspannte Meeresschildkröte mit der wir fünf Tage später fast eine Stunde lang gemeinsam vor unserer Unterkunft schwimmen dürfen.

Sebastian Hilpert - Turtle - Echte Karettschildkröte - Paradies - Malediven - Meemu Atoll - Hakurra Hurra
„Birthday-Turtle“ Jenny schnorchelt an ihrem Geburtstag mit einer Echten Karettschildkröte vor unserer Water -Villa.

Handgranate im Ohr

Verdammte Scheiße! Das kann doch nicht wahr sein! Vorgestern hat mich Giulia noch als Naturtalent gelobt – „From Zero to Hero“ und jetzt beim dritten Tauchgang schaff ich es nicht tiefer als drei bis vier Meter runter bevor ich das Gefühl habe das es mein rechtes Trommelfell fast zerreißt. Was mach ich denn jetzt falsch was vor zwei noch Tagen geklappt hat?! Jenny und die Italienerin müssen mit mir wieder auftauchen. Da die Strömung an der Stelle so stark ist wurden wir soweit abgetrieben das wir wieder vom Boot aufgenommen werden müssen um erneut zur Ausgangsposition zu fahren.

Von dort probiere ich es ein drittes Mal. Aber kaum habe ich wieder die Wassertiefe von drei bis vier Meter erreicht ist der Schmerz in meinem Ohr so stark das er überwältigend ist. Es geht nicht, also tauchen die beiden Mädels ohne mich außerhalb des Atolls ab. Ich klettere zurück auf das von Wellen durchgeschüttelte Boot. Dort ärgere ich mich und denke enttäuscht darüber nach wieso ich den so wichtigen Druckausgleich in meinem Innenohr nicht mehr durchführen kann.

Für den Rest des Urlaubs ist mein rechtes Ohr taub und somit bleibt es für mich bei insgesamt drei Tauchgängen mit Drucklufttauchgerät. Drei mehr als ich überhaupt „geplant“ hatte und über die ich jetzt sehr froh bin. Wann der richtige Tauchschein folgt steht noch nicht fest, jetzt muss erstmal der beidseitige Paukenerguss (Erfahren durch den HNO-Arzt in der Heimat) abheilen und das Wasser hinter den Trommelfellen muss endlich weg. Das gelingt erst mit dem durchstechen des Trommelfells. Ein komisches Gefühl und ein kleiner bittere Beigeschmack für das so beeindruckende Tauchen.

Langeweile im Paradies?

Ich hatte nie geplant die Malediven zu besuchen. Die ersten Dinge die mir zu dem Inselstaat einfielen waren: Urlaubsziel für Hochzeitreisen, kleine einsame Inseln mit weißen Stränden, umgeben von türkisblauem Wasser, auf denen man viel Ruhe und Zeit hat. Kurz, sehr schön aber auch ziemlich langweilig. So war meine Meinung – aber da ich die Schnauze von über ein Jahr Homeoffice sowas von voll hatte, wir unbedingt ins Warme und Jenny endlich wieder ans und ins Meer wollte und wir dann zufällig auch noch online darüber stolperten das die Malediven wieder zu bereisen waren… kam es eben anders. Vorsichtshalber hatte ich mir gegen die Langeweile vier Bücher mitgenommen. Ich habe kein einziges davon durchgelesen. Irgendwie hatte ich keine Zeit dafür. Ich war zu beschäftigt mit Tauchen, Schnorcheln, Essen und Genießen.

DAS! Zu Gast auf dem Roten Sofa „in Namibia“

Ein Stück Namibia in Hamburg

Hey, kennt ihr schon die Sendung als ich Live im NDR „in Namibia“ saß und von Bettina Tietjen interviewt wurde? Einer der angenehmsten TV Auftritte für mich. Klar war ich davor sehr nervös, immerhin war es wieder Live und die Sendung DAS! läuft im Vorabendprogramm! Das bedeute, wenn ich mich verspreche oder ein Black-out habe, sehen das hunderttausende Zuschauer sofort…  Die Nervosität verschwand aber sobald die Sendung live ging. Wie auch bei den vorherigen TV oder Radio Auftritten legt sich bei mir wie ein Schalter um. Die auf mich gerichtete Kameras nehme ich nach den ersten beiden Sätzen überhaupt nicht mehr war. Wieso? Na, ich denke, wenn man über etwas berichten / erzählen kann in dem man Sattelfest ist und für das man brennt – Dann läuft es von ganz allein.

Die Sendung bleibt mir auch deshalb in so angenehmer Erinnerung, weil ich ausgesprochen zuvorkommend und freundlich durch die NDR Mitarbeiter/innen bereut wurde, ich mich über die aufgebaute Namibia-Kulisse gefreut habe und auch weil die eingespielten Beiträge hervorragend auf das Thema abgestimmt waren. Ich freue mich schon auf das nächste Mal! Und jetzt – VIEL SPASS BEIM ANSEHEN

TV-INTERVIEW „TALK AM SONNTAG“

Sehr interessant! Nach dem ich bereits beim BR Live in der Sendung „Wir in Bayern“ zu Gast war, durfte ich jetzt mein zweites TV Interview geben. Bei der Sendung „SO GESEHEN – TALK AM SONNTAG“ hatte ich das Glück zwanzig Minuten über Artenschutz, Wilderei, Wildtierauffangstationen, mein Buch und vieles mehr sprechen zu können. Und das alles entspannt in einem gemütlichen Hamburger Café. Obwohl die die Themen teilweise ernst waren, gab es natürlich  auch etwas zu lachen.

Die Sendung wurde am 07.07.19 von SAT1 ausgestrahlt. Hier könnt ihr sie nochmal in voller Länge sehen. Viel Spaß dabei!

 

„ÜBERLEBEN“ DAS BUCH

ES IST SOWEIT! MEIN BUCH IST DA!!!

Ich platze vor Aufregung und Freude! Nach knapp eineinhalb Jahren intensiver Arbeit ist jetzt mein erstes Buch veröffentlicht worden! Wie ihr oben im Video seht fehlen mir etwas die Worte! Die Gefühle spielen einfach verrückt…

All meine abenteuerlichen Erlebnisse und Erfahrungen in Namibia und Südafrika sind in dieses mir unglaublich wichtige Herzensprojekt geflossen. Ich freu mich so sehr das jetzt endlich alles mit euch teilen zu können! Intensiv gefühltes Afrika, außergewöhnliche Wildtier Begegnungen, Hintergründe zu Safari, Volontärs Arbeit, Jagd und Wilderei. Schlicht, über das dortige Leben und Überleben. So nah, ehrlich und persönlich geschrieben wie es mir möglich war. Dazu viele eindrucksvolle Fotos und weiteres Bonusmaterial! Schaut einfach mal rein! Das Buch ist in allen Buchhandlungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu haben. Ansonsten ist es natürlich auch online bestellbar.

Link zur Online Bestellung: ÜBERLEBEN

DIE OFFIZIELLE BUCHBESCHREIBUNG:

„Tief im südlichen Afrika, inmitten berauschender Landschaften, wo Geparden ihm den Kopf putzen, Erdmännchen sich in seiner Achillessehne verbeißen und er einem Spitzmaulnashorn zu Fuß begegnet, erlebt Sebastian Hilpert Abenteuer, die er sich nie hätte vorstellen können. Zwölf Jahre war er Soldat und hatte sich am Ende so weit von sich selbst entfernt, dass er in eine Depression stürzte. Der Weg der seelischen Heilung führt ihn zu verwaisten Raubkatzen in der Kalahari und weiter auf eine Nashorn-Auffangstation in Südafrika, wo der Rhino War, der Krieg um die letzten Nashörner, erbarmungslos wütet. Als Volontär kümmert er sich um verwaiste und verletzte Tiere, zieht Karakale und Nashörner mit der Flasche auf und lernt die Härte der Natur wie auch die Skrupellosigkeit der Wilderer aus erster Hand kennen. Später reist er als Fotograf durch die beeindruckende Weite Namibias und arbeitet als Wildhüter in einem Wildtierreservat.
Ein Buch voller Engagement und Abenteuer in nahezu unberührter Natur und zugleich eine Geschichte des inneren Wachstums, die uns an die Verantwortung erinnert, die wir tragen: gegenüber den Lebewesen dieser Erde und uns selbst.“

SOMEWHERE IN NAMIBIA – ON PATROL

Ein stimmungsvolles, kurzes persönliches Video mit faszinierenden Landschafts- und Tieraufnahmen aus Namibia.

Unsere Artenvielfalt ist beeindruckend, faszinierend und wunderbar. Doch um sie weiter zu erhalten, muss sie in vielen Teilen der Welt stark und vor allem aktiv geschützt werden. Ohne diesen Schutz geht es einfach nicht mehr. Innerhalb kürzester Zeit würden viele Arten durch die Zerstörung von Lebensraum und der Wilderei ausgerottet werden. Aber auch der Natur- und Artenschutz ist vielseitig. Forschung, seriöse Schutzorganisationen, Auffangstationen und private Wildtierreservate sind nur wenige Beispiele.

Im August und September 2017 begleitete ich meinen Freund Louis bei seiner Tätigkeit als Wildhüter auf einem dieser riesigen privaten Wildtierreservate. Wildlife Management und Antiwildere Patrouillen im namibischen Busch – das war unsere tägliche Arbeit. Dieser Aufenthalt war meine bisher intensivste Zeit in Afrika. Weder meine Aufenthalte als Fotograf auf Safari, noch als Volontär auf verschiedenen Wildtierauffangstationen haben mich nachhaltig so beschäftigt.

Im August 2018 bin ich dann wieder nach Namibia gereist. Natürlich habe ich auch wieder Louis besucht. Diesmal zwar nur zwei Wochen, aber dafür zusammen mit meinem Bruder Alex. Der währenddessen diese wunderbaren Filmaufnahmen von uns gemacht hat. Zusehen sind wir auf Patrouille, die beeindruckende namibische Landschaft und Tierwelt. Ich hoffe das kurze Video, das daraus entstand kann euch ein wenig zeigen warum ich mich so magisch von diesem Land angezogen fühle.

PS. Schaut es euch am Besten in HD und Vollbild an.

PPS. Lasst mich wissen, wenn ihr gerne mehr solcher Videos sehen würdet.

PPPS.  Das Video darf sehr gerne kommentiert, geteilt und verteilt werden.